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Herbst 2014

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Editorial


Liebe Buchhändlerinnen und Buchhändler!

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Medien!

Liebe Schirmer/Mosel Literatur-Fans!

 

Liebe Leser!

Liebe Freunde unserer Bücher!

 

In unserem neuen Imprint "SchirmerMosel Literatur" haben wir die literarischen Titel des bisherigen SchirmerGraf-Programms und die literarischen Bücher des Schirmer/Mosel Verlags zu einem neuen Programmschwerpunkt zusammengeführt. Er wird, wie sein Name bereits sagt, in Zukunft allein unseren literarischen Titeln dienen.

Die Kunst des Lesens und die Kunst des Schreibens werden also nach wie vor im Zentrum unserer verlegerischen Arbeit für Sie stehen. Natürlich werden sich die Gewichte ein wenig verschieben, von der freien Belletristik mehr zur autobiographisch gestützten Prosa, zu den Texten von Künstlern und Schriftstellern, die eine Nähe zur bildenden Kunst, zur visuellen Kultur, zur Lebenskunst oder zum abenteuerlichen Leben im Allgemeinen haben und die davon gern und unterhaltsam erzählen.

Abrupte Wendungen sind dabei keineswegs ausgeschlossen. Lassen Sie sich nur überraschen.

Nicht überraschen sollte Sie, dass wegen der großen Berliner/Wiener Kahlo-Ausstellung die Schriften und Briefe von Frida Kahlo noch einmal im Zentrum unseres Programms stehen, zumal auch die Feuilletons die literarische Eigenständigkeit der Kahlo-Schriften gerade erst entdecken. Eine Einladung zu einem großen Kahlo-Fenster finden Sie in diesem Programm. Nutzen Sie sie bitte. Unsere Vertreter werden Ihnen gerne behilflich sein.

Abenteuerliche Frauen der Gegenwart stehen derzeit eher im Blickpunkt als die sogenannten „heroischen“ Männer der Vergangenheit. Eine davon, so schön, so reich, so klug und ergo so „privilegiert“, dass es sie nach in Deutschland herrschendem Kulturverständnis eigentlich gar nicht geben dürfte, ist Gloria Vanderbilt, die heute 85-jährig in New York lebt. Ihre erotische Autobiographie Damals schien es wichtig zu sein, die wir Ihnen erstmals in deutscher Sprache präsentieren, ist in vieler Hinsicht höchst lesenswert. Ehemänner und Liebhaber dieser kultivierten und kunstsinnigen Frau erwecken die Bewunderung des Lesers allein schon nach Zahl und Prominenz. Sie erinnert sich ihrer in liebevoller Nachsicht und schont sich selbst dabei nicht.

Das „etwas ungewöhnliche Gespräch“ zwischen Alberto Moravia und dem jungen Filmstar Claudia Cardinale kommt in der Form einer philosophischen Befragung daher, entwickelt aber unerwartete erotische Dimensionen, die den Leser sprachlos machen.

Die düsteren Aphorismen des exilierten deutschen Künstlers Wols sind eine Weltpremiere und ein frühes Dokument des literarischen Existentialismus. Sie werden ihren angemessenen Platz in der deutschen Literatur nun sicherlich finden. Coco Chanel, unsere erfolgreichste Backlistautorin, hält Medien und Publikum weiterhin mit Die Kunst, Chanel zu sein in Atem.

Auch die Diskussion um die Identität der Mona Lisa hält an. Giuseppe Pallanti nähert sich mit Wer war Mona Lisa? dem Rätsel als Historiker. Paul Ingendaays großer Erstlingsroman Warum Du mich verlassen hast über Himmel und Hölle der Internatserziehung feiert derzeit angesichts der anhaltenden Diskussion über diese

Institutionen ein überraschendes Comeback.

Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg im Herbst mit allen unseren literarischen Büchern – den neuen und den alten.

 


Mit freundlichen Grüßen
 


Ihr Lothar Schirmer
München, im Mai 2010

 

Photo Christime Strub

 

 
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