SchimerGraf Verlag

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Die Kunst, Chanel zu sein
Coco Chanel erzählt ihr Leben

Aufgezeichnet von Paul Morand
Aus dem Französischen von Annette Lallemand
286 Seiten, mit zahlreichen Fotos von Man Ray, Cecil Beaton, Henri Cartier-Bresson u.a.
€ 19,80    sFr  34,10
Leinen, mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-86555-068-2


 


„Einfachheit ist der Schlüssel jeder wahren Eleganz“ – der Mythos Chanel nun auch im Kino

Coco Chanel, die erste Unternehmerin, die mit Stil, Eleganz und eiserner Disziplin ein Weltimperium schuf, wusste, worauf es ankommt. Sie erfand das kleine Schwarze, schnitt alte Zöpfe ab und lebte vor, dass es großen Spaß macht, selbst Geld zu verdienen. Der zeitlose Mythos Chanel - nun auch als Kinofilm mit Audrey Tautou in der Titelrolle.
Geschenkausgabe ihrer "schillernden Lebensbeichte" (SPIEGEL-online.de) mit zahlreichen Fotos von weltberühmten Fotografen.

„Ich habe dem Körper der Frau seine Freiheit wiedergegeben.“ Mit der Erfindung des kleinen Schwarzen, lässiger Jersey-Mode, unkomplizier-tem Modeschmuck und dem ersten synthetischen Duft – Chanel Nr.5 – zeigte Gabrielle Chanel, genannt Coco, dass Emanzipation und Eleganz unbedingt zusammengehören. „Ich war die Erste, die so gelebt hat, wie es dem Jahrhundert angemessen war.“ Sie verbannte Korsetts, Rüschen und aufwendige Frisuren – und erkannte früh, dass der eigentliche Schlüssel zur Freiheit eigenes Geld war.  Sie war der Prototyp der arbeitenden, unabhängigen, stilsicheren Frau – und war bereit, für ihre Unabhängigkeit einen hohen Preis zu bezahlen: Sie blieb zeitlebens allein. 
In frischem Plauderton, mit scharfem Witz und gnadenloser Selbstanalyse erzählte sie dem Schriftsteller Paul Morand ihr Leben – so wie sie es gesehen haben wollte: Die entbehrungsreiche Kindheit, die ihren Stolz und ihre Disziplin begründete, die Anfänge als Hutmacherin in der Rue Cambon, die ersten Kleider, die sie in Deauville aus Herrenpullovern schneiderte, der rasante Aufbau eines Modeimperiums mit bald 4000 Näherinnen, ihre Freundschaften zu Picasso, Strawinsky und Cocteau – und ihre Liebesgeschichten, aus denen sie sich immer wieder befreite, um sich ihrer Arbeit widmen zu können. „Wie ich Leidenschaft hasse! Welch ein Gräuel, welch schreckliche Krankheit!“