Claus Stephani
Blumenkind
Roman
Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen
382 Seiten. € 19,80 sFr 34,10
ISBN 978-3-86555-067-5
„Eine sehr pralle Mischung, sehr sinnlich, überhaupt nicht belehrend, sondern es lebt und atmet aus jeder Pore ... eine tolle, tolle Geschichte.“ Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur
„Selten hat ein Autor so meinen Horizont erweitert wie Claus Stephani. Sein Romandebüt macht aus einer echten Geschichte ein wahres Märchen. Und wenn Sie nicht selbst gerade in den Karpaten sind, dann lesen Sie's noch heute.“ Angela Wittmann, Brigitte
"Claus Stephanis Roman erweckt die sagenumwobene Landschaft Transsylvaniens zu neuem Leben." Ernest Wichner, Literarische Welt
"Blumenkind ist das erstaunliche Romandebüt eines 71jährigen, der mit unaufdringlichen Mitteln spannend zu erzählen weiß und eine fremde Welt lebendig werden lässt." Wolfgang Seibel, ORF
Als die Jüdin Beila ihren Mann an die Wölfe verliert, muss sie ihr Dorf verlassen, ihre Identität verleugnen, alle Brücken abbrechen. Eine beinahe lebenslange Wanderung beginnt. Ihr einziger Halt ist ihr „Blumenkind“…
Ein Roman wie ein Märchen, ebenso schön wie grausam, der in der abgeschiedenen, archaischen Welt der Karpaten spielt. Eine ostjüdische Liebesgeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.
„Eine junge Frau ohne Mann gehört niemandem, und dann manchmal auch allen. Das ist ihr Schicksal...“ Beila, deren auffallend schönes rotes Haar ihr zum Verhängnis werden könnte, muss ihr geliebtes Dorf Arvinitza verlassen, als ihr Mann Jacob von den Wölfen geholt wird. Jahre der Angst und der Entbehrung liegen vor ihr, aber auch Begegnungen großer Leidenschaftlichkeit…Nach der Geburt ihres „Blumenkinds“ ist sie gezwungen, immer weiter zu ziehen, bis in die östlichen Karpaten, in die Bukowina, und schließlich in das verträumte, weltabgeschiedene Marmatien. Hier blühen alte Mythen und Märchen, hier leben Deutsche und Juden, Ruthenen und Rumänen, Ungarn, Slowaken und Zigeuner in den Dörfern Seite an Seite, bis die Faschisten kommen…
Jahrzehnte später, 1965, macht sich Maria, Beilas „Blumenkind“, auf den Weg in diese bis heute abgeschiedene Gegend Europas, um dem Schicksal ihrer Mutter auf die Spur zu kommen…und verliebt sich dort - ahnungslos, tragisch - selbst in ein Blumenkind.
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