Olivier Adam
Keine Sorge, mir geht’s gut
Roman
Titel der Originalausgabe: Je vais bien, ne t’en fais pas
Aus dem Französischen von Carina von Enzenberg
Covergestaltung unter Verwendung des Plakats zum
gleichnamigen Film von Philippe Lioret (© Nord-Ouest
Production – Photo: Guy Ferrandis)
ISBN 978-3-86555-040-8
176 Seiten, Euro 16,80.- sFr 29,70
Filmstart: 22. März 2007 (zum Film >>>)
"... als hätte ich zwei Stunden lang die traurigen, schönen Chansons von Benjamin Biolay gehört: Ich fühlte mich glücklich. Für den Sommer ist dieses Buch auch ohne klassischem Urlaubsinhalt genau das Richtige..." Jan Drees, 1LIVE
Eine der erfolgreichsten französischen Romanverfilmungen des Jahres (Regie: Philippe Lioret) kommt im Frühjahr 2007 zu uns in die Kinos. Die Heldin dieses vielgepriesenen Debüts, Lili, macht sich von Paris auf in die Provinz, auf die Suche nach ihrem innig geliebten Bruder, und entdeckt dabei ein schönes, trauriges Familiengeheimnis...
„Was machst du eigentlich beruflich, wieviel verdienst du, hast du das neue Buch von XY gelesen...?“ Lili hat keine Lust mehr auf diese Art Fragen, die ihr auf jeder dieser typischen Pariser Partys gestellt werden, auf die ihre Freundin sie mitnimmt. Denn Lili studiert nicht BWL oder Philosophie, sondern jobbt im Supermarkt in ihrem Viertel; ihre Welt besteht aus dem, was täglich über ihr Band läuft, Kopfsalat, Corn Flakes, Spülmittel, geriebener Gruyère, eine Welt der Barcodes. Hin und wieder das Lächeln eines Kunden. Viel Platz also für den Schmerz über den Verlust ihres Bruders; dabei ist es schon beinahe zwei Jahre her, daß Loïc einfach abgehauen ist. Gut, daß er ihr wenigstens ab und zu eine Postkarte mit einem Lebenszeichen schickt... Doch dann beschließt Lili, sich auf die Suche nach Loïc zu machen. Sie fährt nach Norden Richtung Meer, nach Portbail, dem Ort des letzten Poststempels... Und kommt dort einem traurigen, dennoch schönen Familiengeheimnis auf die Spur. (Leseprobe >>>)
Pressestimmen
"Alles an diesem Text schwebt... weil es Olivier Adam in seinem ersten Roman gelungen ist, das Wesentliche, die Melancholie der Beziehungen, zu erzählen, indem er nicht zu viel erzählt, Gefühle, Gedanken, Sehnsüchte in der Schwebe hält."
Der Spiegel
"Ein imponierendes Porträt einer sprachlosen Familie in einmer jugendlichen, verstörend klaren und melancholischen Sprache. Lesenswert!" Main-Echo
"Ich möchte herausfinden, was dahintersteckt, sagt Adam. Hinter dieser Unfähigkeit, das Leben in den Griff zu kriegen, irgendwie immer zu spät dran zu sein.
Hoffentlich schreibt er noch viele Bücher wie dieses, bevor er eine Antwort findet."
Silja Ukena, KulturSpiegel
Französische Pressestimmen
„Ein Buch voll kurzer Sätze, schöner Gefühle, echter Emotionen. Das tut gut.“ Marie France
„Olivier Adam nimmt uns mit in ein zerbrechliches, feinfühliges Universum, wo es den alltäglichsten Wörtern gelingt, große Gefühle auszudrücken.“ Elle
„Poetisch und traurig...“ Figaro Madame
„Olivier Adam schreibt leichthändig und zugleich sehnsuchtsvoll, mit knappen, berührenden Sätzen, die niemals langweilen.“ Figaro Magazine
„Einfach, dabei lebendig und charmant.“ Télérama
Zum Autor Olivier Adam
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