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Stéphane Audeguy
Das Leben des François Rousseau, von ihm selbst erzählt

Roman
Aus dem Französischen von Elsbeth Ranke
Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen
304 Seiten € 19,80
ISBN 978-3-86555-043-9




„Das ist kein Buch über Rousseau, das ist ein Flug über das 18. Jahrhundert.“
Le Monde

Stéphane Audeguys zweiter, von der französischen Presse gefeierter Roman, malt ein farbenprächtiges Bild des Jahrhunderts der Aufklärung – und bürstet dabei mit subtiler Ironie die Geschichte gegen den Strich.
Sein Held ist François Rousseau, ein gebildeter Lebemann, der unbekannte Bruder des berühmten Jean-Jacques Rousseau.

Jean-Jacques Rousseau war nicht der einzige Sohn der Genfer Eheleute Suzanne und Isaac Rousseau. Auch wenn dessen berühmte Autobiographie – die Bekenntnisse – dies glauben ließ. Während der eine, Jean-Jacques, staatstheoretische und pädagogische Schriften verfaßt, führt der andere, François, ein ausschweifendes und sinnenfreudiges Leben und liest die Philosophen der Zeit mit anderen Augen. Nach seiner Kindheit und Jugend in Genf verschlägt es ihn nach Paris, wo er in die illustren Kreise um einen gewissen Monsieur B*** gerät, 1762 in die Bastille eingesperrt wird und von dort aus die Wirren der Französischen Revolution verfolgt…
Durch die Augen des François Rousseau wirft der Leser einen neuartig fokussierten, lebendigen Blick auf das 18. Jahrhundert und seine Akteure, Diderot, de Sade und andere – und sieht die Ursprünge unserer Demokratie in einem etwas anderen Licht.


Der Roman stand auf der Shortlist des Prix Goncourt 2006

Pressestimmen

"Das Leben des Bruders von Jean-Jaques Rousseau. Den kennen Sie nicht? Sie sollen ihn kennen lernen! Stéphane Audeguys Roman machts möglich... ein hochvergnügliches Buch, vor allem für Liebhaber historischer Spaziergänge, für Kenner des Aufklärungszeitalters wie für jene, die es auf denkbar unangestrengte Weise kennen lernen wollen... Unterhaltung vom Feinsten..."
Tages-Anzeiger

„… fesselt das Buch vom Anfang bis zum reizvollen Ende.“ Die Zeit

„farbenprächtig, deftig und sehr lebendig“ Lesart

"Mag die Figur des Francois Rousseau auch weitestgehend erfunden sein, so bettet Audeguy sie doch in ein ebenso historisch präzises wie lebendiges Bild des 18. Jahrhunderts ein... ein großes Lesevergnügen innerhalb eines spannenden Panoramas des Aufklärungszeitalters."
Carolin Fischer, Radiofeuilleton (Deutschlandradio Kultur)


Französische Pressestimmen

„Audeguy hat eine Art zu erzählen, zu inszenieren und obendrein witzig zu sein, die tief beeindruckt… Sein klassisch konstruierter Roman sprudelt über vor Einfällen, sein Rhythmus ist lebhaft, sein Ton ansteckend… Ein Roman, den man in einem Zug verschlingt.“ Elle

„Von einem winzig kleinen Hinweis in der Biographie dieses großen Mannes [Jean-Jacques Rousseau] ausgehend, ist dieser Roman kein Buch über Philosophie, sondern vielmehr die Geschichte eines beobachteten Lebens, gleichsam eine ‚Korrektur’ der Bekenntnisse." Les Inrockuptibles

Zum Autor Stéphane Audeguy

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