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Robert Doisneau
Gestohlene Blicke
Erinnerungen eines Bilderdiebs

Aus dem Französischen von Giò Waeckerlin-Induni
Titel der Originalausgabe: L’imparfait de l’objectif
Umschlagphoto : Robert Doisneau, Der Kuß vor dem Rathaus (Ausschnitt), 1950
256 Seiten, mit 20 s/w-Abbildungen
€ 18,80 sFr 32,80
ISBN 978-3-86555-013-2

Nicht nur einer der größten Photographen des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein begnadeter Erzähler: Robert Doisneau führt uns in seinen kurzweiligen, erstmals auf deutsch veröffentlichten Erinnerungen an die Orte, wo seine berühmtesten Bilder entstanden sind: in die Bistros und Cafés der Pariser Vorstädte, auf die Jahrmärkte, in die Küchen und Ateliers Picassos und vieler anderer Freunde.

„Als ich mich in das Abenteuer Photographie stürzte, war diese noch aus Holz; inzwischen ist sie beinahe elektronisch. Aber ich habe meine Nase im Wind, mit derselben Neugier wie am ersten Tag.“
Robert Doisneau, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 10. Mal jährt, hat ein ganzes Jahrhundert vor seinem Auge vorbeiziehen sehen: Mit der gleichen Zärtlichkeit, dem gleichen Humor und der gleichen Poesie, die seine legendären Bilder erfüllen, erzählt er von seinem Werdegang als Photograph, der in den Renault-Werken Ende der dreißiger Jahre seinen Ausgang nahm und schließlich in die spektakulären Pariser Mode- und Malerateliers führte. Georges Braques und Picasso, Fernand Léger und Brancusi – Doisneau war mit vielen großen Künstlern seiner Zeit befreundet und versteht es hier meisterhaft, den Charme und die Eigenheiten seiner Freunde literarisch zu skizzieren. Auch wenn sein Herz eigentlich am meisten dem Paris der kleinen Leute, der Straßenmusikanten und Lausejungen gehörte…

„Es gibt Tage, da empfindet man die einfache Tatsache des Sehens wie ein wahres Glück“  Robert Doisneau


Pressestimmen:

"Daß Doisneau auch ein begabter, humorvoller Autor war, beweist sein autobiografisches Buch 'Gestohlene Blicke' ... Amüsant und lehrreich..."
Nürnberger Nachrichten

"Mit der gleichen Zärtlichkeit und Poesie, die seine Fotos erfüllen, versteht er es, die Eigenheiten seiner berühmten Freunde zu skizzieren  - auch wenn sein Herz am meisten dem Paris der kleinen Leute, der Straßenmusikanten und Lausejungen gehört."
Background

„Mit der Kamera war Robert Doisneau immer auf der Jagd nach dem glücklichen Moment. Dass er diesen auch mit Worten einfangen und zum Leben erwecken konnte, beweist die Textsammlung Gestohlene Blicke.
Vogue

„Doisneau erzählt unbefangen über seine Kunst, die ihm als Privileg erschien, weil er dadurch viele Menschen an unterschiedlichsten Orten kennen lernen konnte.“
Ostthüringer Zeitung

„Ein humorvoller Meister der Beobachtung... In kurzen, sehr pointierten und unterhaltsam zu lesenden Notizen charakterisiert er viele große Künstler seiner Zeit auf hinreißende Weise.“
Salzburger Nachrichten

„Sympathisch nähert Robert Doisneau sich in seinen Aufzeichnungen Freunden und prominenten Weggefährten aus Künstlerkreisen, schildert Stationen seines Fotografenlebens und liefert nebenbei eine Menge Ansichten (&Einsichten) zum Medium und manchen Meisterfotografen des 20. Jahrhunderts.“
fotoMagazin


Zum Autor Robert Doisneau


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