Unwürdige Lektüren
Was Autoren heimlich lesen
Hg. von Thomas Keul
Mit einem Vorwort
von Thomas Glavinic
ISBN 978-3-86555-053-8
240 Seiten
Sonderpreis € 7,95
Ein besonderes Who’s who der deutschen Gegenwartsliteratur: Befragt nach ihren geheimen Leselastern, gestehen hier Daniel Kehlmann, Julia Franck, Annette Pehnt, Franzobel, Alex Capus, Felicitas Hoppe und viele andere mehr – und lassen uns beruhigt zu unseren Lieblingslektüren greifen, über die wir garantiert nicht im Feuilleton lesen.
Auf die Frage nach den wichtigsten Büchern werden immer wieder dieselben Titel genannt: Der Mann ohne Eigenschaften, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Madame Bovary, die Odyssee, die Bibel…
Im realen Leseleben spielen aber oft ganz andere Texte die Haupt- oder zumindest eine gewichtige Nebenrolle, unwürdige Lektüren, auf die man nicht gerade stolz ist, derer man sich aber nicht enthalten kann. Vom Überästheten Ludwig Wittgenstein ist bekannt, daß er amerikanischen Schundromanen, der pulp fiction, verfallen war, Franz Kafka zählte zu den diskreten Abonnenten einer erotischen Zeitschrift.
Thomas Keul, Herausgeber der Literaturzeitschrift VOLLTEXT, befragte Autoren der Gegenwart nach ihren geheimen Leselastern. Vom Ikea-Katalog (Annette Pehnt) über Carl Sagan (Radek Knapp), von Fotoromanzi (Sabine Gruber) über Yellow Press (Silke Scheuermann), von Vicki Baum (Judith Kuckart) bis Daniel Kehlmann (Daniel Kehlmann) – hier erhalten wir ungeahnte Einblicke in die Lesegewohnheiten der tonangebenden Autoren unserer Zeit.
Weitere Beiträger: Zoe Jenny, Felicitas Hoppe, Thomas Glavinic, Alois Hotschnig, Norbert Kron, Gregor Hens, Ernst Molden, Gerald Schmickl, Linda Stift, Georg Klein, Klaus Modick, Thomas Lang u.v.a.
Thomas Keul, geboren 1967 in Wels/Oberösterreich, lebt in Wien und ist Herausgeber der österreichischen Literaturzeitschrift VOLLTEXT, die sechsmal im Jahr erscheint.
Pressestimmen:
"Das Interessante an den Unwürdigen Lektüren sind weniger die tatsächlichen Vorlieben der Autoren als vielmehr die kreativen Begründungen... Kurze Bio-Bibliografien ihrer Verfasser vervollständigen die Kolumnen, und im womöglich geweckten Interesse an dem einen oder anderen Autor liegt wohl auch die erwünschte Nebenwirkung dieses unkonventionellen Who's who der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, als das sich Unwürdige Lektüren schließlich entpuppt. Und so darf man am Ende einer Rezension auch endlich einmal schreiben: ein Buch, das auf keinem Nachtkästchen fehlen sollte." Georg Renöckl, Falter
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