SchimerGraf Verlag

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Anne Hahn
Dreizehn Sommer

Roman
Umschlagillustration unter Verwendung des Spiels
„Er liebt mich – Er liebt mich nicht“ aus
Logo? Logo! von Ivan Moscovich
Leinen, mit Schutzumschlag und Lesebändchen
336 Seiten, € 19,80 sFr 34,30
ISBN 978-3-86555-016-3




                                                                  
„Ich hole tief Luft und flüstere wie einen Schwur: Sterben oder ankommen“

Dreizehn Sommer, zwischen 1986 und 1999,  im Leben dreier Freundinnen aus Magdeburg, drei Lebensläufe, die sich verschränken und wieder auseinandergehen. Liebe und Fernweh, Anarchie und Gehorsam, Mut und Ratlosigkeit – das klassische Gefühlschaos junger Leute, die erwachsen werden, erfüllt auch Nina, Mo und Katrin. Bis die Wirklichkeit ihre eigene Dynamik entwickelt.

                                                                   
Zeltlager und erste Liebe, verbotene Lektüre und Zoff mit den Eltern, Versteckspiele an der Elbe verheißungsvolle Zukunftsträume: Nina, Katrin und Mo erleben die Schulzeit gemeinsam, aber dann gehen ihre Wege auseinander. Für Nina, schön und voller Energie, sind die Möglichkeiten, die das Leben bietet, ganz plötzlich erschöpft. Der Freiheitsdrang, die schon verspielte Zukunft…
    Es sind die Punks ihrer Stadt, die ihr das Quentchen Anarchie vorleben, das sie irgendwann zur Selbstachtung braucht. Und während sie für ihre neuen Freunde noch Konzerte organisiert und ihnen eine Bleibe in ihrer Bude bietet, zieht sich die Schlinge langsam zu. Bis Nina den Rucksack packt und eine Jugendtourist-Reise ans Kaspische Meer bucht, mit offenem Fernziel... und dramatischem Ende im Stasi-Gefängnis.
    Mo, die Zarte, Verträumte sitzt am Fluß und hängt ihren Gedanken nach. Bis auch sie sich auf den Weg macht. Und Katrin? Warum hätte sie ihre Karriere als Architektin aufs Spiel setzen sollen? Als dann die Sektkorken über die Mauer knallen, sitzt Nina hinter Gittern und träumt von der Freiheit...

Pressestimmen:

„Über die DDR erzählten deutsche Romane entweder die überladenen, Vergangenheit bewältigenden Geschichten oder die ganz kleinen, arg nostalgischen. Jetzt schreibt eine Debütantin einfach einen Roman von der Liebe, dem Erwachsenwerden und dem Fernweh in Magdeburg, der keins von beidem ist. Sondern einfach gut.“
bücher

"War das nötig? Noch ein Wendebild ... diesmal aus Magdeburg...? Ja, es war nötig. Für Anne Hahn ... immer mehr aber auch für jeden, der es liest. Denn was Mo, Nina und Katrin zwischen 1986 und 1999 durchmachen, ergibt einen hellsichtigen Generationenbericht..."
Sächsische Zeitung am Sonntag

"Wie [die drei Freundinnen] das Ende der DDR erleben, das Einleben in die BRD und vor allem die Neuordnung alter Werte und Ideen - das ist Lesegenuß!"
Stadtblatt (Osnabrück)

"unaufdringlich und authentisch"
Neues Deutschland

"Wohltuend ist, daß die Zustände in der DDR weder rückblickend verklärt noch böse abrechnend beschrieben werden, sondern real... das Buch ist überzeugend..."
Frauke Kaberka, dpa

"...ein guter, lesenswerter Roman..."
Tanja Dückers, Jungle World

"Vor allem die Schilderung der vielen Sommertage gelint in atmosphärischer Dichte, die brütende Hitze und laue Nachtluft voller Intensität und Melancholie gleichermaßen einfängt."
Münchner Merkur


Zur Autorin Anne Hahn


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