Vladan Matijevic
Die Abenteuer der Mieze A.
Ein Roman in 76 Kapiteln
Aus dem Serbischen von Patrik Alac
Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen
176 Seiten, € 16,80 sFr 29,70
ISBN 978-3-86555-064-4
"Das könnte das Buch des Sommers werden" Marie-Claire
„Abgefahren, direkt und vor allem: witzig.“ Münchner Merkur
"Die leichtfüßige Selbstironie und der Humor des Erzählers machen diesen Roman zu einer durchweg überraschend liebenswürdigen Lektüre... eigentlich sind „Die Abenteuer der Mieze A.“ in ihrem Kern das perfekte Material für ein romantisches Buch. Jedenfalls beginnt dieser Roman wie alle Liebesgeschichten beginnen: im Wunsch, das Begehren in etwas Poetisches, also Unvergängliches zu kanalisieren." Marica Bodrožic, ORF
Das komischste, erotischste, literarisch verspielteste Buch dieses Frühjahrs: Ähnlich wie Nabokov mit Lolita erging es Miezes Verfasser mit seiner Heldin: Er ist ihr verfallen und konnte nicht anders, als sie zu Papier zu bringen.
In 76 kurzen Kapiteln geht ganz explizit um das Eine, aber zwischen den Zeilen um Liebe und Tod, um Treue und Verrat, um Poesie und Gefühl.
„Sie winkt ihn herbei, um ihm etwas zuzuflüstern, aber da sie nicht weiß, ob sie die gleiche Sprache sprechen, steckt sie ihm statt der Wörter ihre Zunge ins Ohr…“ Mieze lässt sich betören von schönen Gedichten und manchen Romanen, von Albinoni und von Brahms, von eiskaltem Bier und komfortablen Autos. Aber am meisten zählt für sie guter Sex: Mieze kann und will immer, und der Reigen ihrer Männer scheint geradewegs einem Kustorica-Film entsprungen: Dichter und Diakone, Lastwagenfahrer und Ärzte, Studenten und Kellner – nur Dirigenten mag sie nicht. Aber selbst Mieze, diese gnadenlose Verführerin, kann gnadenlos sentimental werden und wenn sie als solches vom Autor aus dem Off entlarvt wird, dann nicht nur sie, sondern auch der Leser. Der nämlich hat sich bereits wehrlos dazu hinreißen lassen, dieses deftige Stück Literatur als gefühlvolle moderne Liebesgeschichte zu lesen.
Eine Leseprobe finden Sie hier.
„Dies hat nichts mit klassischer erotischer Literatur zu tun. Je weiter man liest, desto mehr muss man lachen… Das ist völlig abgehoben, surrealistisch.“ Danielle Laurin, Le Devoir