SchimerGraf Verlag

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Valeria Parrella
Die Signora, die ich werden wollte

Erzählungen
Aus dem Italienischen von Constanze Neumann
Titel der Originalausgabe: Mosca più balena
Umschlag: nach einem Motiv von Jean-Baptiste Mondino
Leinen, mit Schutzumschlag und Lesebändchen
192 Seiten, € 16,80 sFr 29,70,-
ISBN 978-3-86555-017-0


 

Die gefeierten Erzählungen des neapolitanischen Literaturstars über Neapel, die Stadt mit dem größten Charme und dem meisten Müll.

Ausgezeichnet mit dem Premio Campiello 2004 für das beste Debüt, wurden die Erzählungen der jungen Neapolitanerin Valeria Parrella in Italien als die literarische Entdeckung des Jahres gefeiert. Ihre Heldinnen sind selbstbewußte, sensible junge Frauen, die sich in der Stadt behaupten müssen, die für alle außerhalb Kult“ ist.                                                                    

Verwinkelte Gassen und Stadtautobahnen, Luxusläden und Parabolantennen an barocken Palästen, Rockkonzerte und Erdbeben,  einsame Meeresbuchten und überfüllte Wohnsilos, Camorra und Kunst – das ist das archaische, das moderne Neapel, in dem Valeria Parrellas Heldinnen leben.
Es sind junge Frauen, die lieber der Wahrsagerin als den aufgeklärten Eltern glauben, die nicht den feinsinnigen Dirigenten, sondern den LKW-Fahrer mit Lederjacke wollen. Es sind Mädchen, die nicht schnell genug erwachsen werden können, um sich in der Welt der Habgierigen ihr Plätzchen zu sichern; aber auch unermüdliche Idealistinnen, wie die junge Lehrerin, die sich für ihre Schule am Stadtrand engagiert – und selbst davon träumt, ein Kind zu haben.
    Ironisch, frisch, zärtlich – und sehr neapolitanisch, nein, europäisch: Valeria Parrellas ganz eigenes Sprachkolorit macht ihre Geschichten überraschend und neu.   


Ausgewählte Pressestimmen

"locker, lässig und cool erzählt... das sind kesse Geschichten ... zwischen Verlorenheit  und Sentimentalität." Rolf Vollmann, Die Zeit

"Valeria Parrella ist Neapolitanerin, und Neapel steckt in jeden ihrer Sätze... Es ist ein Neapel jenseits der Klischees, beinahe ein Lebensgefühl... Sie fängt die Widerständigkeit eines Menschenschlags ein und hält Stimmungen in Bildern fest."
Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung

"Italiens neues Erzähltalent... Ihre Geschichten sind eigenwillig, herb im Ton und eine gelungene Abrechnung mit der Frauenprosa der letzten Jahre."
Silja Ukena, Süddeutsche Zeitung

"... zu Recht in Italien als bestes Debüt ausgezeichnet... gelingt es der Autorin, mit knappen Worten wunderbar pointiert und zugleich schwerelos vom Alltäglichen zu erzählen."
Judith Leister, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Es sind handfeste und manchmal ein wenig ruppige Protagonistinnen, mit zarter Seele und sehnsüchtigen Träumen. Parrella erzählt von ihnen mit dem rauhen, früh gereiften Witz einer Autorin, die sich über die Absurdität des Daseins nicht mehr im Geringsten wundert."
Kulturspiegel

"Parrella schildert ihr Umfeld und ihre Generation frech, illusionslos und amüsant. Ein leichtfüßiger Report vom harten Überlebenstraining an der Peripherie einer faszinierenden Stadt." Der Standard (Album)

"respektlose und doch zarte Erzählungen" Lesart

"Frau Parrella wirbelt mit Charme und Ironie das gängige italienische Frauenbild durcheinander." Rheinischer Merkur

„Parrellas Buch zeigt: Um eine Stadt wie Neapel zu verstehen, genügt es, mit Ironie und Warmherzigkeit die kleinen Geschichten der dort lebenden Frauen zu betrachten.“
La Repubblica delle Donne

„Neapel scheint wieder zu einer Stadt der Literaten zu werden... der Grund: in Neapel gibt es bis heute eine Form von Menschlichkeit, die woanders verloren ist... Valeria Parrella versteht es, in ihren Geschichten das Gleichgewicht zwischen Leben und Literatur zu wahren: sie ist literarisch, ohne sich darum zu bemühen.“ L‘Espresso


Zur Autorin Valeria Parrella

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