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Ludovic Roubaudi
Der Hund von Balard

Roman
Aus dem Französischen von Gaby Wurster
Titel der Originalausgabe: Les Baltringues
Umschlagillustration: Victoria Sawdon
272 Seiten, € 19,80, sFr 34,30
ISBN 978-3-86555-003-3



„Eigentlich hatten wir nichts Marco, Tony, der Belgier und ich: keine Papiere, kein festes Dach überm Kopf, keine Kohle, keine Vergangenheit.
Wir lebten frei nach Descartes: Cogito ergo sum.Was uns verband, war Sinn für Humor, der Job unter der Zirkuskuppel auf dem ehemaligen Werksgelände von Citroën, für den wir nichts als ein paar Armmuskeln brauchten, und dann und wann eine saftige Schlägerei, die wir regelmäßig im Polimago oder bei Maman Rose mit Rotweinpunsch begossen. Und vielleicht so etwas wie, na ja, Freundschaft.

Bis uns eines Tages Weisnix zulief: ein räudiger, halbverhungerter Köter, mit wachem Blick und sympathischem Gesicht. Wir alle kapierten auf Anhieb, daß er etwas Besonderes war: ein echtes „Subjekt", ein geborener Zirkushund, ein Tier, das das Spektakel liebte und Kunststücke vorführte, ohne dazu dressiert zu werden. Und wir begannen, von unserem eigenen Zirkus zu träumen. Einem richtigen, mit Elefanten und Trapezkünstlern, mit Musik und Clowns und strahlenden Kinderaugen – und Weisnix als Sensationsnummer. Plötzlich ging es nur noch um eines: diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen."

Euregio-Preis 2005


Pressestimmen:

„Wirklich jeder, der sich für trockenen Witz, feine Poesie und schräge Vögel begeistern kann, wird Ludovic Roubaudis Roman bis zur letzten Seite verschlingen.“
Amica

„Man wünscht sich mehr solche Bücher.“
Neue Zürcher Zeitung

„Ein ganz ehrliches, schönes Buch … - Der Hund von Balard trifft mitten ins Herz.“
Elke Heidenreich, Lesen!

 „Roubaudi schildert seine verrückten Typen und ihre verrückten Geschichten plastisch und packend, mit trockenem Witz und lakonischer Leichtigkeit. Seine rauhe Poesie atmet Liebe zum Leben und Liebe zu den Tieren – auch zu schrägen Vögeln.“
Abendzeitung

„Und in der Tat erinnern Atmosphäre und Milieu in Ludovic Roubaudis Roman „Der Hund von Balard“ an die so rustikale wie anarchische Straßen-Artisten-Welt des italienischen Kinoklassikers [„La Strada“ von Fellini].
Der Spiegel

„Roubaudi beschreibt mit einer zum Greifen nahen Plastizität und viel Gespür für Situationskomik …ein Herzensbrecher für jeden Tierfreund.“
Münchner Merkur

„Roubaudi erzählt auf anrührende Weise von diesen Männern, die mehr Muskeln als Perspektiven besitzen.“
Sonntagszeitung

„Egal, ob Sie sich etwas aus Zirkus machen oder nicht: Um dieses Buch zu lieben, genügt es, Menschen zu lieben." Elle (Paris)

„Dieser Roman erinnert an einen Film von Fellini: Stellen Sie sich vor, die Kinder von Gelsomina hätten La Strada verlassen und wären in einem Pariser Vorort gelandet, wo sie nicht, wie in Amacord, Pfaue im Schnee sehen, sondern einen armseligen Köter von ähnlicher Poesie…" Le Monde

„Ein Buch, das … ich selbst gern geschrieben hätte. Das Zirkusmilieu, aber nicht das bunte, schillernde in der Manege, sondern das rauhe, harte, hinter den Kulissen, in den Ställen und Wohnwägen … im Stil wie John Steinbecks Tortilla Flat." Anna Gavalda

Filmrechte verkauft an Pendrake Films / »Buch des Monats« beim französischen Buchclub Le Grand Livre Du Mois / Prix Carrefour Savoir du Premier Roman / Prix Cinélect 2003

Zum Autor Ludovic Roubaudi

Weitere Titel von Ludovic Roubaudi:
Die Feuerwehrfrau
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