SchimerGraf Verlag

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Vladimir Tasic
Abschiedsgeschenk
Roman in drei Sätzen
Aus dem Serbischen von Patrik Alac
Umschlag: Zwei Jungen im Regen (Ausschnitt)
von Thomas Hoepker, 1964
176 Seiten, € 17,80 sFr 31,-
ISBN 978-3-86555-041-5



 

"Ein Abgesang auf Jugoslawien voller Seele und Poesie... heiter und elegisch (doch niemals nostalgisch), liebevoll und launig ... und nicht zuletzt eine Hommage an eine Frau." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

Ein virtuoser Roman über einen Tag im Leben eines serbisch-kanadischen Wissenschaftlers: An einem klirrenden Wintertag, der damit beginnt, daß per Post die Asche seines seit zwölf Jahren verschollenen Bruders eintrifft, gerät der Erzähler in einen Strudel der Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit in Novi Sad, an eine Jugend zwischen Punkrock, Ping pong und dem sich abzeichnenden Postjugoslawien.

An einem klirrend kalten Dezembertag des Jahres 2000, in einer kanadischen Provinzstadt (deren Name Ihnen bestimmt nichts sagt), klingelt es an der Haustür eines aus Serbien emigrierten Wissenschaftlers. Normalerweise ist es seine Frau, die regelmäßig per Post geheimnisvolle Pulver und Pigmente erhält; sie ist Töpferin. Doch diesmal ist das Päckchen für ihn, denn es enthält eine Metallbüchse mit Asche: den sterblichen Überresten seines Bruders, der zwölf Jahre zuvor in Belgrad verschwunden war...
Eine wahre Lawine an Erinnerungen löst sich beim Anblick dieses Kästchens, Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit in Novi Sad, an den geliebten, bewunderten Bruder, den Alleskönner und Nichts-Zuende-Bringer, der ebenso versiert im Ping pong war wie in der Philosophie, in der Literatur wie in der Liebe, beim Basteln von genialen Herdplatten-spielern wie in der Hortikultur, Häresie oder Hermeneutik. Der Bruder, den er zurückgelassen hat, obwohl der Krieg ausbrach...Und den er nun auf einzigartige Weise in sein heutiges Leben zurückholt.
Ein virtuoser Roman in drei Sätzen – Allegro, Largo Cantabile, Allegro non molto – der,  mal vielstimmig, mal solistisch, von Trauer, Bruderliebe und Exil erzählt.

Leseprobe

Pressestimmen

"Ein Abgesang auf Jugoslawien voller Seele und Poesie... heiter und elegisch (doch niemals nostalgisch), liebevoll und launig ... und nicht zuletzt eine Hommage an eine Frau." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

"Vladimir Tasic' kluge Verbeugung vor dem Leben, dieser surrealen Schatzkiste, schildert ... nicht zuletzt den großen Trost der Menschheit, die Erinnerung..." Laura Weissmüller, Süddeutsche Zeitung

"sorgfältig durchkomponiert und vergnüglich zu lesen..."
Freitag

"Zugleich seelenvoll und intelligent erzählt... ein Labsal für die serbische Literaturszene, sein Autor auf dem besten Weg, zu deren herausragendem Repräsentanten zu werden." Angi Harrer-Vukorep, Literarische Welt

"Eine melancholisch gefärbte Balkangeschichte über Bruderliebe, ungewöhnliche Exilkarrieren, über die Sehnsucht nach großer, weiter Welt und großem, weiten Denken." bücher

"bittersüßes Memento an eine verlorene Welt" Berliner Zeitung

"sprachvirtuoser Roman von zeitgeschichtlichem Interesse" bn bibliotheksnachrichten

Pressestimmen zur kanadisch-französischen Ausgabe:

„An der Qualität der Stille, die sich nach Ende der Lektüre einstellt, läßt sich die Großartigkeit dieses Stücks Literatur ermessen. Applaus.“ Libération

„Ein bewegendes, bisweilen sehr komisches Duo.“ Inrockuptibles

„Vladimir Tasic verwandelt Melancholie in Zärtlichkeit.“ Le Magazine Littéraire

„Überraschend, barock, tröstlich“ Le Nouvel Observateur

„Dieses Buch, philosophischer Roman und poetisches Pamphlet zugleich, dreht allem herkömmlich Gedrucktem und Gedachten eine lange Nase. Knapp 150 Seiten lang, enthält dieses kleine, großherzige Buch die Offenbarung eines Autors.“ Télérama


Zum Autor Vladimir Tasic


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