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Stephen Vizinczey
Die zehn Gebote eines Schriftstellers

Essays zur Weltliteratur
Titel der Originalausgabe: Truth and Lies in Literature
Aus dem Englischen von Melanie Walz und Bernhard Robben
288 Seiten, € 22,80, sFr 39,20
ISBN 978-3-86555-007-1

 





Erstmals auf deutsch: Die international gerühmten, ebenso gehaltvollen wie pointierten Essays zur Weltliteratur des großen ungarisch-kanadischen Autors und Literaturkritikers. Stendhal und Balzac, Tolstoi und Dostojewski, Herman Melville und Vladimir Nabokov, Kleist, Goethe und Thomas Mann – dies sind die Stars dieser Sammlung, aber unter dem gleichzeitig schwärmerischen wie unerbittlichen Blick Stephen Vizinczeys erscheinen einige von ihnen in einem ganz neuen Licht.


„Es gibt im Grunde zwei Arten von Literatur. Die eine dient dem Verständnis, die andere dem Vergessen; die eine verhilft uns dazu, ein freier Mensch zu werden, die andere dient dazu, uns zu manipulieren. Die eine ist mit der Astronomie verwandt, die andere mit der Astrologie.

Der Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie, zwischen Wissenschaft und Scharlatanerie, ist für die meisten sonnenklar; der Unterschied jedoch zwischen guter und schlechter Literatur ist es nicht. Das Geschönte, Verlogene, Ambitionierte wird oft für große Literatur gehalten, während die wirklich große Literatur viel zu häufig unverstanden ist." S.V.


Pressestimmen
:

„Intelligente, rabiate, manchmal anfechtbare, aber nie langweilige Lektüren eines heißen Herzens.“
Paul Ingendaay

„Stephen Vizinczey ist herrlich, wunderbar klar, Literaturkritik alter Schule, so gut geschrieben, wie man es etwa von Richard Alewyn kennt.“
Joachim Günter

„Seine literaturkritischen Essays … regen zum Streiten an. Sie entfachen aber auch eine unbezwingbare Lesegier nach den Autoren, die Vizinczey liebt. Seine Literaturbegeisterung wirkt ansteckend. Gerade das macht Vizinczey liebens- und lesenswert.“
Märkische Allgemeine

„Stephen Vizinczeys Name ist schwierig zu buchstabieren und auszusprechen – aber es lohnt sich, ihn zu behalten, denn er gehört zu den Großen unserer Zeit." Epoca (Madrid)

„Das Eindrucksvollste an diesen Essays (abgesehen von ihrem Rang und ihrer Gelehrsamkeit) ist die Art und Weise, wie hier Literatur und Leben miteinander verschränkt werden. Mr. Vizinczey erkennt untrüglich das Gewicht der Erfahrung, und legt dies in unerschrockenem, aphoristischen Englisch dar." Mark Le Fanu, The Times (London)

„Eine Herausforderung an jede Form der Halbherzigkeit oder Zaghaftigkeit. Vizinczeys Blick auf die Literatur gibt ihr all das zurück, was lebendig und bedeutungsvoll ist – und errettet sie vor jeglichem universitären Formalismus." Christer Enander, Kvällsposten (Stockholm)

„Ein intellektuell aufregendes und moralisch inspirierendes Buch." Jesus Moreno Sanz, Diario 16 (Madrid)

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