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Xu Xing
Und alles, was bleibt, ist für dich

Roman
Aus dem Chinesischen von Rupprecht Mayer und Irmy Schweiger
Mit einem Nachwort von Irmy Schweiger
Umschlagillustration: Liu Xiadong (Ausschnitt)
288 Seiten,
Sonderpreis € 8,95
ISBN 978-3-86555-005-7

 


Eine Mischung aus unverstandenem Genie, das eigentlich nur in seinem Element ist, wenn es mit einem hübschen Mädchen flirtet – und Jack Kerouac: So stilisiert sich der Ich-Erzähler dieses witzig-poetischen Romans. Auf der Suche nach dem Wahren und Schönen läßt er sich durch die postmaoistische Pekinger Kunstszene treiben und trifft dabei nur auf Möchtegern-Kafkas, Pseudo-Van Goghs und Alkoholiker…

Er beschließt, in den gelobten Westen zu seinem Freund Xi Yong zu reisen, der sich irgendwo in Deutschland im chinesischen Restaurant seiner Tante ausbeuten läßt. Aber er muß auf sein Visum warten, und so erholt er sich bei einem Abstecher nach Tibet, wo er mehr über Einsamkeit erfährt, als ihm lieb ist.

Endlich in dem romantischen deutschen Städtchen angekommen, in dem sich Xi Yong inzwischen Hals über Kopf in eine blauäugige Brötchenverkäuferin verliebt hat, lernt er den Westen aus einer ziemlich chinesischen Perspektive kennen…

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Pressestimmen: 

„Das Buch ist ein Feuerwerk an Einfällen, an Witz, an präziser Beobachtung...
ein Fund, eine Entdeckung.“
Neue Zürcher Zeitung

„Es ist eine Mischung aus frecher Naivität à la Huckleberry Finn und politischer Respektlosigkeit à la Simplicissimus, die Xu nicht nur seinen Romanfiguren schenkt, sondern auch in seinem eigenen Leben zu wahren sucht … Endlich hat China eine literarische Stimme, die kritisch sein kann, ohne dabei zu vergessen, daß sie selbst ein Ausdruck der neuen Freiheit ist.“
DIE ZEIT

Dieser [Roman] sei allen empfohlen, die gerne alles haben: etwas zum Schmunzeln und etwas zum Grübeln, etwas, das auf ‚political correctness’ pfeift, aber aus vollem Herzen kommt.“
Salzburger Nachrichten

„Der chinesische Autor, Dokumentarfilmer und Videokünstler hat einen modernen Schelmenroman geschrieben, der von seinen romantischen Vorgängern nicht nur das Thema der Wanderschaft borgt, sondern auch deren Sozialkritik. Xu Xing geißelt Globalisierung, Modernisierungswahn und Anpassungssucht.“
Märkische Allgemeine

Ein Chinese so ganz gegen die Norm: einer, der gegen den Strom lebt und auch seine Leser damit verführt ... Was diesen himmlischen Vagabunden letztlich rettet, sind die Frauen. Denn sie lassen sich vom Charme des Streuners immer wieder hinreißen. Turbulent und voller Selbstironie, wirkt dieser Roman über einen Mann, der eine Welt erlebt, die noch durchgeknallter ist als er selbst, wie eine Vitaminspritze." Biba (Paris)

„Xu Xing als Ritter der komischen Gestalt zeigt, was bleibt, wenn nicht mehr viel bleibt: die Treue zu den Freunden und ein Sinn für Humor. Beides Dinge, für die bisher keine chinesische Dynastie stand." Le Figaro Littéraire

„Ein asiatischer Houellebecq?" Le Nouvel Observateur

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